Berlin

Berlin

Wir haben uns ein paar Tage Auszeit genommen und wollten ein großes Ereignis feiern. Nein. nicht die 2. Ausfahrt, wir hatten ein kleines Zusammenseinjubiläum 😉
Also machten wir uns auf nach Berlin

… Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin …

 

Wir waren schon etwas uffgeräscht, ob denn alles so klappt wie wir uns das vorstellen.
Aber: in einem 5 qm² Auto kann man keinen großen Streit bekommen, nur einen Kleinen.
Der große Vorteil an einem Wohnmobil ist die Flexibilität . Wir fuhren zur Tanke, machten den Tank voll und los gings. Erfurt war das erste Etappenziel. Schnee, Regen und Sonne waren die Begleiter bis Erfurt. Schnee und Regen auf der Strasse, die Sonne auf dem Beifahrersitz. (als Nebenjob ist sie die Rückfahrkamera A79 mit 5MP) Wir legten uns ein Hörbuch ein und los gings In Erfurt angekommen, ging es auch gleich auf den Womo Parkplatz. Es ist schon ein tolles Gefühl, zwischen all den großen Autos zu stehen.

Erfurt

Wir sind begeisterte Geocacher und betreiben dieses Hobby nun schon sehr lange. Natürlich wollten bzw. haben wir auch in diesem Urlaub gecacht – so heist der Fachausdruck liebe Jäger und Forstarbeiter. Allerdings haben wir uns nur ein paar ganz wenige Geocaches rausgesucht und die haben wir dann mit voller Begeisterung gemacht. Wie z.B:
GC3AX30 Zum ersten Mal fanden wir auch einen Munzee. Bei schönem Wetter, drehten wir noch eine große Runde in Erfurt bevor es weiter ging nach Weimar.

Weimar

Weimar ist auch eine schöne Stadt mit viel Kultur. Leider war es bei uns dunkel und kalt. Und vielleicht hat sie uns deshalb nicht so gut gefallen wie Erfurt.
Und auch hier haben wir uns zwei Caches rausgesucht GCPJ24  GC240KM Die Letterbox haben wir leider nicht gefunden. Dass lag aber eher an der Kälte. Es sollte die kälteste Nacht werden (-17°C) Es wurde so langsam dunkel und wir suchten einen Stellplatz. Wir hatten schon etwas Vorarbeit geleistet und haben uns zuhause einen Stellplatz rausgesucht. Wir holten uns eine 3 Stundenkarte und ließen den Tag ausklingen.
Die Nacht war kalt, im Radio sprachen sie von -17°C. Im Auto hatten wir morgens gemütliche 16°C, fast wie in der Sauna 😉


Berlin

Nach einem gemütlichem Frühstück fuhren wir weiter in Richtung Berlin
270 Km lagen vor uns und wir kamen gut voran. Kein Stau und auch sonst passierte nicht wirklich viel auf der Autobahn. Und immer noch lief das Hörbuch.
Wir machten allerdings einen kurzen Abstecher nach Leipzig auf die Buchmesse.
Nicht, weil wir unser erstes Buch, welches wir noch nicht mal geschrieben haben vorstellen wollten, sondern wir wollten einen der schönsten Caches Deutschlands machen.
Wir wurden auch nicht enttäuscht. Die Säule ist der pure Wahnsinn.
Berlin ist einfach eine Reise wert und wir hatten einen klaren Auftrag:
Wir durften dies im Theater des Westens erleben. Es ist ein “kleines” aber total schönes Theater. Liebevoll eingerichtet und wir hatten natürlich die besten Plätze 😉
Nachdem die Vorstellung fertig war, fuhren wir mit der U-Bahn nach Hause. Einen schönen wenn auch sehr einfachen Stellplatz mitten in Berlin. Wasser gab es nur morgens von 9-12 Uhr. Die sanitären Anlagen waren aber rund um die Uhr geöffnet. Preislich war der Stellplatz okay. 18,- € mit Strom und Wasser für 2 Personen ist aus unserer Sicht okay.

Berlin

Der 3. Tag war eigentlich dafür gedacht, dass wir uns Berlin anschauen inkl. der Bundestagkuppel. Doch leider mussten die Herren und Damen länger sitzen und daher wurde der Termin abgesagt.
Der ganze hoch förmliche Mailverkehr im Vorfeld war für die Katz. Schade, wir hätten uns gerne das Zentrum der Macht angeschaut, aber was nicht ist, wird auch nicht mehr
So kam es, wie es kommen musste, wie liefen in Berlin kreuz und quer umher ohne ein wirkliches Ziel zu haben
Ein Cache stand auf dem Plan heute. Der hatte allerdings so viele Favoriten Punkte, dass man davon 10 Caches bestücken könnte. GC2Y7RV Dieser Cache hier war eigentlich nur kurzes Beiwerk, weil er direkt vor dem Auto lag. GC47885 Nachdem der Tag erfolgreich mit dem Besuch des Olympiastation, Alexanderplatz und diverse andere Sehenswürdigkeiten zu Ende ging, kochten wir uns noch ein leckeres 4**** Menü und saßen gemütlich in unseren eigenen 4 Wände.

Potsdam

Potsdam ist eine sehr sehenswerte Stadt. Man sagt, es sei die schönere kleine Schwester von Berlin. Holländische Viertel, Schokoladen-Laden und tolle Galerieen sind in Potsdam zuhause. Die Fußgängerzone ist sauber und die Busrundfahrt sehenswert bzw. hörenswert. Sabine unserer Reiseleiterin hatte viel Hintergrundinfos für uns.
Wahrscheinlich waren die ganzen Infos aber nur ein Ablenkmanöver. Denn an der Glienicker Brücke wurde ich gegen den Agenten Paul getauscht.
Wir waren einer Agentenschmucklerbande ins Netz gegangen und haben sogar noch 30,- € für uns beide bezahlt. Okay, nach der Brücke durfte ich dann weiter mitfahren. 😉 Joop, Jauch und der Aldi mit einem eigenem Bootsanlegeplatz wurde uns gezeigt. Nachdem die Busfahrt fertig war, ging es durch den Park zum Schloß Schauss sess sie – wie wir Mannheimer zu sagen pflegen. Der Tag in Potsdam hat uns sehr gut gefallen.

Beelitz

Wir planten nun die Heimreise. Auf dem Plan stand die Besichtigung von den Beelitzer Heilstätten. Natürlich gibt es auch dort einen Cache.
Eine Dame bietet auf der offiziellen Seite eine Führung in den Beelitzer Heilstätten an. Die wollten wir natürlich mitmachen. Doch leider geht die Führung 2 Stunden und fängt erst um 14 Uhr an. Da wir noch 560 Km Fahrt vor uns hatten, war dies zu spät für uns. Die Führung hatten wir per SMS abgesagt und wir machten uns auf, den Cache zu suchen. Indianer Jones Gefühl machte sich auf. Die Stationen wurden recht schnell gefunden und der cache hörte auf, als es wirklich spannend wurde. Wir wären allerdings keine Cacher, wenn wir nicht genau da weiter machen würden. Vorsichtig schlichen wir von Haus zu Haus. Und auf einmal trafen auf die Dame, die die Führung anbietet.
… Zufälle gibt es … Wir besuchten noch einen anderen Teil von den Heilstätten und machten uns dann so langsam auf den Heimweg.

Fazit:
1335 Km ca. 180€ Spritkosten und 46 € Übernachtungskosten

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